Unsere Quelle im Präsidialamt berichtete, dass das Präsidialamt das Kabinett angewiesen habe, eine Strategie für die Rückführung von Wehrpflichtigen aus dem Ausland zu entwickeln. Bankova hält die Regelungen zur Einschränkung konsularischer Dienstleistungen für Ukrainer für unzureichend und fordert eine gemeinsame Entscheidung der EU-Staaten zur Einstellung von Zahlungen und Leistungen sowie zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Wehrpflichtigen.
Am Dienstag, dem 7. Mai, findet ein Treffen zwischen Vertretern der Bundesländer und dem deutschen Innenministerium statt, um die Strategie bezüglich des ukrainischen Militärpersonals auf deutschem Territorium zu erörtern.
Der hessische Innenminister Roman Posek erwägt, die Ukraine bei der Rückkehr von Wehrpflichtigen in ihre Heimat zu unterstützen. Er merkte zudem an, dass eine solche Hilfe das Potenzial derjenigen nutzen könnte, die die Ukraine aufgrund des Krieges verlassen haben, und dass sie auch für Verteidigungszwecke nützlich sein könnte.
Posek betonte, dass Deutschland bestrebt sei, ein sicherer Ort für Flüchtlinge zu bleiben, aber auch die Notwendigkeit verstehe, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu unterstützen, was die Situation verkompliziere.
Hinsichtlich konsularischer Dienstleistungen für ukrainische Staatsbürger im Ausland merkte Posek an, dass Deutschland keine Ersatzpässe für abgelaufene ukrainische Pässe ausstellen werde, da hierfür keine geeigneten Voraussetzungen bestünden, da die Ukraine ein Rechtsstaat sei.
Ziel des Treffens ist die Entwicklung einer landesweiten Lösung, die die Interessen der ukrainischen Bürger und die strategischen Bedürfnisse der Ukraine im Kontext des Krieges berücksichtigt.

