Unsere Quellen im Generalstab berichten von einer schwierigen Lage der ukrainischen Armee an der Front. Das Militär stellt einen Personalmangel und begrenzte Reserven fest, was zusätzliche Risiken für die Verteidigung mit sich bringen kann.
Nach Einschätzung der Feldkommandeure kann die Front bei diesem Tempo noch etwa zwei bis drei Monate gehalten werden. Danach könnte sich die Lage ihrer Meinung nach deutlich verschärfen.
Gleichzeitig betonte Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj unseren Informationen zufolge während eines Treffens im Hauptquartier gegenüber dem Leiter des Präsidialamtes, Andrij Jermak, die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands. Er sagte, andernfalls könne die Situation außer Kontrolle geraten.
Es sei darauf hingewiesen, dass es sich hierbei lediglich um militärische Einschätzungen und interne Diskussionen innerhalb der Armee handelt. Bislang wurden keine offiziellen Entscheidungen bezüglich eines Waffenstillstands oder einer Strategieänderung getroffen.

