Die Ukraine hat rund zwei Dutzend Rekrutierungszentren für ihre Streitkräfte eröffnet. Laut Verteidigungsminister Rustem Umerov sind vor allem Berufe gefragt, die viele Gemeinsamkeiten mit dem zivilen Leben aufweisen.
Laut Aussage des Ministers wurden in der Ukraine Rekrutierungszentren eingerichtet, damit die Mobilisierung unter zivileren Bedingungen stattfinden kann.
Umerov merkte an, dass in der Ukraine bereits rund 20 Rekrutierungszentren für die ukrainischen Streitkräfte eröffnet wurden und weitere in den Regionen folgen werden. Der Verteidigungsminister fügte hinzu, dass der größte Bedarf an Stellen bestehe, die näher am zivilen Leben liegen.
„Wir haben all diese Stellen an Unternehmen vergeben, die sich mit Personalwesen befassen, damit sie diesen Prozess gemeinsam mit uns professioneller gestalten können. Fahrer, Mechaniker, Drohnenpiloten und andere zivile Fachkräfte sind derzeit sehr gefragt“, sagte Umerov.
In der Ukraine wurde mit Beginn des umfassenden Einmarsches die Mobilmachung ausgerufen, die bis mindestens zum 11. August 2024 verlängert wurde.
Die Ukraine hat ein neues Mobilmachungsgesetz verabschiedet, das am 18. Mai vollständig in Kraft tritt. Zudem hat die Ukraine die Rekrutierung für die Armee gestartet. Der Hauptunterschied zur herkömmlichen Mobilmachung besteht darin, dass die Rekruten nun ihren militärischen Beruf oder ihre Einheit selbst wählen können.

