Von Januar bis März 2025 erwarb das ukrainische Verteidigungsministerium 36 Wohnungen zur Unterbringung von Militärangehörigen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 104 Millionen Hrywnja. Dies ist mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als 33 Wohnungen gekauft wurden.
Die Wohnungen wurden im Rahmen eines offenen Wettbewerbs auf dem Zweitmarkt erworben. Die durchschnittliche Fläche jeder Wohnung beträgt über 52 Quadratmeter.
„Dies ist ein weiterer Schritt hin zu menschenwürdigen Lebensbedingungen für Militärangehörige und ihre Familien. Das Verteidigungsministerium wird weiterhin wirksame Mechanismen umsetzen, um unseren Verteidigern qualitativ hochwertige und komfortable Unterkünfte zu bieten“, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister, Brigadegeneral der Justiz Serhij Melnyk.
Nach der offiziellen Übergabe der Objekte an die Kiewer Wohnungs- und Betriebsverwaltung beginnt der Prozess der Wohnungsverteilung gemäß den geltenden Rechtsvorschriften.
Das Verteidigungsministerium legt besonderen Wert auf die systematische Lösung des Wohnungsproblems für Militärangehörige. Die Hauptdirektion für Kapitalinvestitionen hat bereits einen Entwurf für ein staatliches Zielprogramm zur Wohnraumversorgung von Militärangehörigen und aus dem Militärdienst ausgeschiedenen Personen erarbeitet. Ziel des Dokuments ist die Einführung langfristiger Mechanismen zur Reduzierung der Wartelisten und zur Sicherstellung der Wohnstabilität.
Ein Algorithmus zur Ausklammerung von Dienstwohnungen aus den entsprechenden Mitteln des Verteidigungsministeriums wurde ebenfalls genehmigt. Dies ermöglicht es vielen Familien, die derzeit in Dienstwohnungen leben, ein dauerhaftes Nutzungsrecht zu erlangen.
Darüber hinaus wird eine technische Spezifikation für die Digitalisierung der Buchhaltungsprozesse im Bereich militärischer Wohnungen erarbeitet. Das Verteidigungsministerium betont, dass dies Transparenz, Kontrolle und ein effektives Management des Wohnungsbestands gewährleisten wird.

