Ende Juni hat die Ukraine etwa ein Drittel ihrer Vorbereitungen für die Heizperiode abgeschlossen. Laut dem stellvertretenden Minister für Gemeindeentwicklung, Kostjantyn Kowaltschuk, sind die Heizkraftwerke landesweit zu 30 % und die Fernwärmenetze zu 33 % betriebsbereit. Dieser Stand entspricht dem Zeitplan für diese Arbeitsphase.
Die größten Schwierigkeiten treten derzeit in Krywyj Rih auf. Aufgrund der jüngsten Korruptionsskandale und technischer Probleme, darunter der Ausfall der Warmwasserversorgung in der Hälfte der Stadt, hinkt der Ausbau der Heizanlagen hinterher. Das örtliche Heizwerk ist derzeit nur zu 27 % fertiggestellt. Aus diesem Grund hat das Ministerium Krywyj Rih unter verstärkte Beobachtung gestellt und führt wöchentliche Lagekontrollen durch.
Gleichzeitig zeigen andere von den Kämpfen betroffene Städte – insbesondere Selenodolsk, Ladyzhyn und Burshtyn – eine stabile und planmäßige Durchführung der Arbeiten. Alle kritischen Infrastruktureinrichtungen werden gemäß dem staatlichen Plan repariert und technisch modernisiert.
Dezentrale Energieerzeugung ist zu einem Schlüsselelement der diesjährigen Energiestrategie geworden. In den Regionen wurden bereits 57 Blockheizkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 59 Megawatt und 61 Blockmodulkesselanlagen mit einer Kapazität von über 138 Megawatt installiert.
Das Entwicklungsministerium versichert, dass die Bereitschaftsindikatoren zum jetzigen Zeitpunkt im Allgemeinen im Normbereich liegen, in einigen Städten jedoch eine verstärkte Kontrolle erforderlich ist.

