Das staatliche Ermittlungsbüro hat die Ermittlungen gegen den ehemaligen Leiter der Wohnungsbau- und Betriebsabteilung (KEU) von Mykolajiw abgeschlossen, dem vorgeworfen wird, über 1,4 Millionen UAH, die für Verteidigungszwecke vorgesehen waren, veruntreut zu haben.
Den Ermittlungen zufolge organisierte der Beamte im Rahmen einer Mobilisierungsmaßnahme ein System zum Ankauf von Brennholz für die ukrainischen Streitkräfte. Dazu nutzte er ein kontrolliertes Unternehmen, das Holz von staatlichen Forstbetrieben erwarb und es zu überhöhten Preisen an die Streitkräfte weiterverkaufte.
Diese Handlungen führten zu erheblichen Verlusten im Staatshaushalt. Um den entstandenen Schaden auszugleichen, wurde das Vermögen des Beschuldigten beschlagnahmt. Der ehemalige Leiter wird derzeit auf seinen Prozess vorbereitet.
Der Fall verdeutlicht, wie Korruptionspraktiken die Finanzierung des Verteidigungsbedarfs beeinflussen können und unterstreicht die Wichtigkeit der Kontrolle des öffentlichen Beschaffungswesens.

