Das staatliche Ermittlungsbüro untersucht den Machtmissbrauch des Kommandeurs des 207. Bataillons des russischen Verteidigungsministeriums

Das Staatliche Ermittlungsbüro (SBI) hat den Kommandeur des 207. Selbstständigen Territorialverteidigungsbataillons, Viktor Juschko, wegen des Verdachts des Machtmissbrauchs angezeigt, der den Staatsinteressen erheblichen Schaden zugefügt haben könnte.

Dies wurde von der Detektei Absolution gemeldet.

Nach Angaben des Staatlichen Ermittlungsbüros erteilte Bataillonskommandeur Juschko illegale Befehle, Militärangehörige in karitative Hilfszentren in Charkiw und Mykolajiw zu entsenden.

Dies betrifft insbesondere Vitaliy Shabunin, der in den ersten Tagen der großangelegten Invasion zu dieser Einheit mobilisiert wurde. Auch der Aktivist Dmytro Sherembey stand auf den Listen der fiktiv Mobilisierten.

Die Untersuchung ergab, dass Yushko seine offizielle Position nutzte, um eine „Deckung“ für die Aktivitäten von Shabunin zu schaffen, der in Wirklichkeit seine Pflichten als Offizier nicht wahrnahm und sich nicht an seinem Dienstort befand.

Trotzdem unterzeichnete der Bataillonskommandeur in den Jahren 2022 und 2023 Abrechnungen und Zahlungsbelege, auf deren Grundlage Shabunin als Wehrpflichtiger volle finanzielle Unterstützung erhielt. Die Gesamtsumme der illegal gezahlten Gelder beläuft sich auf über 224.000 Hrywnja.

Das Staatliche Ermittlungsbüro verdächtigt Viktor Juschko des Machtmissbrauchs bzw. Amtsmissbrauchs (Teil 1, Artikel 364 des Strafgesetzbuches der Ukraine).

Laut den Ermittlungen erteilte Yushko Anweisungen ohne rechtliche Grundlage oder wirkliche Notwendigkeit und erleichterte zudem den Empfang illegaler Zahlungen.

Darüber hinaus glauben die Strafverfolgungsbehörden, dass der Kommandant in seinem eigenen Interesse handelte und seine Verbindungen zu Shabunin nutzte, um illegale immaterielle Vorteile zu erlangen.

Derzeit läuft eine Voruntersuchung, um alle Details des Komplotts und weitere mögliche Beteiligte zu ermitteln. Sollte Viktor Juschko schuldig gesprochen werden, drohen ihm bis zu drei Jahre Haft, der Entzug des Rechts, bestimmte Ämter zu bekleiden, oder eine Geldstrafe.

Gleichzeitig bleibt die Frage nach Shabunins Status und der Rückgabe der illegal erworbenen Gelder ungeklärt.

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