Das Staatliche Ermittlungsbüro hat den ehemaligen Leiter des Treibstoff- und Schmierstoffdienstes des Landstreitkräftekommandos der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Zayarny, wegen des Verdachts der illegalen Bereicherung in Höhe von über 12 Millionen Hrywnja und des illegalen Waffenbesitzes angezeigt.
Obwohl der Name in den offiziellen Berichten nicht genannt wurde, bestätigte die Ukrainska Pravda, dass es sich um Zayarny handelte, einen Angehörigen der erblichen Nachhut, den Sohn von Generalleutnant Borys Zayarny, der einst die Raketentreibstoffversorgung der Streitkräfte der Ukraine leitete.
Laut der Absolution hatte Zayarnyi innerhalb des Verteidigungsministeriums ein kriminelles Netzwerk aufgebaut. Kernstück war folgender Austausch:
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Hochwertiger Armeetreibstoff, der mit staatlichen Mitteln beschafft wurde, wurde zu reduzierten Preisen an Zivilisten abgegeben;
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Als Ersatz wurde billigerer Kraftstoff von fragwürdiger Qualität gekauft;
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Die Differenz landete schließlich in den Taschen der Teilnehmer des Systems.
Dieser Mechanismus ermöglichte es ihm, sowohl Geld zu verdienen als auch seine Spuren zu verwischen. Doch der luxuriöse Lebensstil des Obersts erregte die Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden.
In den Jahren 2023–2024 erwarb Zayarny:
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14 Grundstücke in der Region Kiew,
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Wohnung in Kiew,
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drei Autos: Toyota Tundra , Skoda Octavia , Hyundai Tucson ,
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Inländische Staatsanleihen, die für den eigenen Gebrauch und den von Angehörigen ausgestellt werden.
Da Zayarny die Herkunft dieser Vermögenswerte nicht bestätigen konnte, stufte das Staatliche Ermittlungsbüro sie als unrechtmäßige Bereicherung ein (Artikel 368-5 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Bei den Durchsuchungen wurden auch nicht registrierte Waffen und Munition entdeckt, was einen weiteren Anklagepunkt zur Folge hatte – illegaler Umgang mit Waffen (Artikel 263, Teil 1 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Besonders bemerkenswert ist die familiäre Veranlagung zu diesem System. Der Vater des Angeklagten, General Borys Zayarny, war in den 1990er- und 2000er-Jahren für die gesamte Treibstofflogistik der ukrainischen Armee verantwortlich. Vermutlich nutzte der Sohn seine Verbindungen, um unter den neuen Bedingungen des Kriegsrechts ein eigenes Bereicherungssystem aufzubauen.
Das staatliche Ermittlungsbüro führt eine Voruntersuchung durch. Zayarny drohen gemäß zwei Anklagepunkten bis zu zehn Jahre Haft. Die Ermittler prüfen zudem die Beteiligung weiterer Personen, sowohl Militärangehöriger als auch ziviler Auftragnehmer.

