Das Staatliche Ermittlungsbüro hat in Zusammenarbeit mit der Nationalen Antikorruptionskommission die ehemalige Leiterin der regionalen medizinisch-sozialen Expertenkommission (MSEC) von Dnipropetrowsk, Natalia Abramenkowa, wegen Falschangaben angeklagt. Den Ermittlungsergebnissen zufolge hatte die Beamtin in ihrer Erklärung für 2023 Angaben zu Vermögenswerten im Wert von über 3,2 Millionen Hrywnja unterlassen.
Dies umfasst insbesondere eine Wohnung in einer exklusiven Wohnanlage und ein Auto ihres Ehemanns. Die Beamtin versäumte es zudem, das Einkommen und die Bankkonten ihres Ehemanns anzugeben. Darüber hinaus entsprechen, wie die Steuerbehörde feststellt, selbst die von ihr in der Erklärung angegebenen Vermögenswerte nicht der Realität.
Zur Erinnerung: Laut offiziellen Angaben bezog Natalia Abramenkova im Jahr 2023 ein Gehalt von etwa 500.000 Hrywnja. Gleichzeitig ist der Lebensstil der Familie deutlich luxuriöser.
Im Jahr 2019 erwarb ihr 20-jähriger Sohn Denis eine Wohnung und Gewerberäume im Wohnkomplex River Park in Dnipro, obwohl er zu diesem Zeitpunkt gerade erst als Einzelunternehmer im Bereich „Programmierung“ bei der KVED registriert war. Die Preise für vergleichbare Wohnungen beginnen heute bei 3 Millionen Hrywnja.
Im Jahr 2021 erwarb die Familie eine Datscha im Dorf Balivka und zwei weitere Wohnungen im Wohnkomplex "Grani", von denen eine Abramenkova selbst gehört (offiziell für 1,12 Millionen UAH erworben), die andere ist auf den Namen ihres Ehemanns Andriy eingetragen, erscheint aber nicht in der Erklärung.
Die Ermittlungen dauern an. Abramenkova wird vorgeworfen, in besonders großem Umfang falsche Angaben gemacht zu haben, was strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

