Delfine können „lächeln“: Neue Studie zum Sozialverhalten von Großen Tümmlern

Laut einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift iScience veröffentlicht wurde und Einblicke in die komplexen sozialen Interaktionen dieser intelligenten Meeressäugetiere gewährt, haben Delfine, insbesondere Große Tümmler, die Fähigkeit gezeigt, ein soziales „Lächeln“ einzusetzen, um andere Delfine zum Spielen einzuladen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Biologen der Universität Pisa (Italien) herausgefunden haben, dass Große Tümmler Gesichtsausdrücke verwenden, die einem Lächeln ähneln, um anderen ihren Wunsch zu zeigen, eine Weile miteinander zu spielen.

Delfine spielen für ihr Leben gern: Sie springen aus dem Wasser, reiten auf den Wellen, spielen mit Gegenständen im Wasser, jagen einander und tun so, als würden sie kämpfen. Eine Einladung zu diesen Spielen kann ein offenes Maul sein, das Wissenschaftler als Analogie zum menschlichen Lächeln verstehen. Andere Gruppenmitglieder reagieren oft mit ähnlichen Gesichtsausdrücken.

Wir haben bei Großen Tümmlern einen ausdrucksstarken Gesichtsausdruck entdeckt: ein offenes Maul. Außerdem konnten wir zeigen, dass Delfine die Gesichtsausdrücke anderer Tiere spiegeln können. Signale für ein offenes Maul und schnelle Gesichtsausdrücke treten wiederholt im Stammbaum der Säugetiere auf, was darauf hindeutet, dass visuelle Kommunikation eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung komplexer sozialer Interaktionen gespielt hat – nicht nur bei Delfinen, sondern bei vielen anderen Arten

– so lautet die Nachricht.

Wissenschaftler entdeckten zudem ein interessantes Muster. Obwohl Delfine bereitwillig mit Menschen interagieren, nutzten sie das „Lächeln“ nur zur Kommunikation untereinander, nicht aber gegenüber Menschen. Wenn ein Delfin allein ist, „lächelt“ er ebenfalls nicht.

Die Forscher registrierten 1.288 „Lächeln“, wenn die Delfine miteinander spielten, und nur ein einziges, wenn der Delfin alleine spielte.

Die Geste des offenen Mauls entwickelte sich vermutlich aus dem Beißen, indem die Beißsequenz unterbrochen wurde, sodass nur noch die „Beißabsicht“ ohne direkten Kontakt übrig blieb. Das entspannte, offene Maul, das man bei sozialen Fleischfressern, den verspielten Gesichtern von Affen und sogar beim menschlichen Lachen sieht, ist ein universelles Zeichen von Verspieltheit und hilft Tieren – und uns –, Freude auszudrücken und Konflikte zu vermeiden

– berichteten Wissenschaftler.
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