Dem Lemberger Geschäftsmann Ihor Hrynkevich wird vorgeworfen, versucht zu haben, den Leiter des Staatlichen Ermittlungsbüros zu bestechen

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Lemberger Geschäftsmann Ihor Hrynkevich erhoben, weil er versucht haben soll, dem Leiter einer Einheit des Staatlichen Ermittlungsbüros einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen.

Laut einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal versuchte Hrynkevich, den Leiter der Hauptabteilung für Ermittlungen des Staatlichen Ermittlungsbüros mit 500.000 US-Dollar zu bestechen, um die Rückführung von Gegenständen zu organisieren, die sich derzeit im Zollposten „Chayka“ des Kiewer Zollamts befinden. Er wurde bei der Geldübergabe von Beamten festgenommen und befindet sich derzeit in Haft.

Darüber hinaus wird Ihor Hrynkevich weiterer Straftaten verdächtigt, insbesondere der Lieferung minderwertiger Militärbekleidung im Wert von fast einer Milliarde Hrywnja an die ukrainischen Streitkräfte. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden fünf Personen der Bildung und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung sowie der widerrechtlichen Aneignung fremden Eigentums unter Kriegsrecht und in besonders großem Umfang verdächtigt.

Die Ermittlungen in diesen Strafsachen dauern an.

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