In Kiew beginnt der Prozess gegen einen Mann, der verdächtigt wird, einen illegalen Grenzübertritt für Wehrpflichtige organisiert zu haben. Laut Polizeiangaben bewertete der Täter seine „Dienste“ mit 10.000 US-Dollar.
Dies teilte die Pressestelle der Metropolitan Police mit. Dem Angeklagten drohen bis zu neun Jahre Haft.
„Der Angreifer bot Männern im Wehrpflichtalter an, sich an einer Hochschule in Polen für ein Vollzeitstudium einzuschreiben, um der Einberufung zu entgehen und ungehindert die ukrainische Grenze überqueren zu können. Der Geschäftsmann veranschlagte für seine Dienste 10.000 US-Dollar und sollte laut einer Vorvereinbarung dem „Klienten“ helfen, Online-Prüfungen erfolgreich zu bestehen“, so die Pressestelle.
Die Polizei nahm einen 24-jährigen Geschäftsmann fest, der gerade von einem 25-jährigen Lehrling eine Belohnung entgegennahm. Die Ermittlungen im Fall der illegalen Schleusung von Personen über die ukrainische Staatsgrenze sind abgeschlossen. Die Anklageschrift wurde dem Gericht zur Prüfung vorgelegt.

