Abgeordneter aus Irpin, Pikulyk, steht im Verdacht, Millionen versteckt zu haben

Der stellvertretende Stadtrat von Irpin, Oleksandr Pikulyk, Leiter der Kommission für Landangelegenheiten, Forstwirtschaft und Umweltfragen, steht im Zentrum einer aufsehenerregenden Untersuchung. Ihm wird vorgeworfen, in den vergangenen fünf Jahren (2018–2023) falsche Angaben in seinen Steuererklärungen gemacht zu haben.

Das Strafverfahren geht auf die Aktivitäten der Bürgerorganisation „Für ein besseres Leben“ zurück, die sich mit einer entsprechenden Stellungnahme an die Generalstaatsanwaltschaft wandte. Laut den Akten stellten die Strafverfolgungsbehörden schwerwiegende Widersprüche in Pikulyks Aussagen fest, die die Grundlage für die Einleitung eines Strafverfahrens gemäß Artikel 366-2 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches bildeten.

Die Ermittler behaupten, der stellvertretende Sheriff habe jahrelang einen erheblichen Teil seines Vermögens „vergessen“ anzugeben. Insbesondere:

  • Immobilien und Grundstücke: Der Abgeordnete hat die ihm tatsächlich gehörenden Nutzungsrechte an Grundstücken und Immobilien nicht angegeben.
  • Familienstand: Der Politiker gab seine Lebensgefährtin, mit der er seit über 25 Jahren zusammenlebt und eine gemeinsame Tochter hat, nicht an. Wie sich herausstellte, sind beträchtliche Vermögenswerte, darunter Unternehmen und Immobilien, auf den Namen seiner Frau eingetragen.
  • Grundstück: Ein 15 Hektar großes Grundstück, das bis 2023 ausgewiesen werden sollte, wurde ebenfalls nicht mehr berücksichtigt. Schätzungen zufolge beträgt der Wert dieses Grundstücks im Bezirk mindestens 10.000 US-Dollar pro Hektar.

Pikulyks Finanztransaktionen erregten besondere Aufmerksamkeit. Im Jahr 2020 deklarierte er Einnahmen von über 41 Millionen Hrywnja aus dem Verkauf von Grundstücken an die Firma Novus Ukraine. Diese Grundstücke waren jedoch in seinen vorherigen Erklärungen nicht als Vermögen aufgeführt.

Die Ermittler haben das Gericht bereits um Zugang zu den vollständigen Erklärungen des Stellvertreters für die Jahre 2018–2023 gebeten. Diese Dokumente könnten zu wichtigen Beweismitteln in dem Fall werden.

Oleksandr Pikulyk hatte als Leiter der Landkommission maßgeblichen Einfluss auf die Landverteilung in der Region. Sein möglicher Interessenkonflikt hat die Öffentlichkeit verärgert, die seit Langem mehr Transparenz in der Arbeit der lokalen Abgeordneten fordert.

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