Der Abgeordnete Mykyta Poturayev äußerte sich zu den Massenkontrollen von Dokumenten nach dem Konzert „Okeanu Elsa“, das von Mitarbeitern des regionalen Rekrutierungszentrums organisiert worden war. Er erklärte, er sehe in solchen Kontrollen weder eine Bedrohung der ukrainischen Kultur noch eine Verletzung der Bürgerrechte.
Laut Poturaev sind solche Maßnahmen nicht nur gerechtfertigt, sondern sollten nach öffentlichen Veranstaltungen oder Massenveranstaltungen auch zur regelmäßigen Praxis werden.
„Ich sehe die Überprüfung von Dokumenten nach einem Konzert nicht als Bedrohung für die ukrainische Kultur an, genauso wenig wie nach anderen Großveranstaltungen. Solche Kontrollen sollten regelmäßig stattfinden, und jeder sollte darüber informiert sein“, bemerkte der Abgeordnete.
Die Kommentare unter Poturajews Beitrag in den sozialen Medien waren jedoch geteilt: Einige befürworteten die Idee einer verstärkten Kontrolle, während andere sie wegen einer möglichen Verletzung der Bürgerrechte kritisierten.

