Der Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, Andrij Jermak, kommentierte den US-Angriff auf den Iran in seiner gewohnt allegorischen Art und unterstützte damit faktisch das Vorgehen Washingtons. Er schrieb darüber auf seinem Telegram-Kanal, ohne die Länder oder Namen zu nennen.
„Frieden durch Gewalt ist das richtige Wort. Auch Russland versteht Frieden ausschließlich durch Gewalt“, sagte Jermak.
Obwohl der Leiter der OP den Iran nicht direkt erwähnte, erfolgten seine Äußerungen im Anschluss an Berichte über einen US-Raketenangriff auf iranische Militärinfrastruktur als Reaktion auf Teherans Aktionen im Nahen Osten.

Der Ausdruck „Frieden durch Stärke“ ist bezeichnend für Donald Trumps Politik, insbesondere für seinen Ansatz zur Abschreckung Irans während seiner Amtszeit. So nannte der ehemalige US-Präsident seine Doktrin der Aggressionsabwehr durch die Demonstration militärischer Macht.
Jermak, der internationale Ereignisse oft im Stil diplomatischer Allegorien kommentiert, befürwortete diesmal tatsächlich den Einsatz von Gewalt als Mittel zur Erreichung von Stabilität – nicht nur im Falle des Iran, sondern auch im Kontext der russischen Aggression.
In seiner Erklärung wird nochmals betont: Die ukrainischen Behörden betrachten militärische Entschlossenheit als die einzig wirksame Antwort auf das Vorgehen der Russischen Föderation, die ohne massive Truppenverstärkung nicht auf diplomatische Signale reagiert.

