Im Herbst wird in der Ukraine mit einer Erhöhung der Strompreise für Unternehmen gerechnet, die Tarife für Privatkunden bleiben jedoch unverändert. Dies teilte die Nationale Kommission für die staatliche Regulierung von Energie und Versorgung (NKREKP) mit.
Am 1. Oktober wird die Nationale Kommission für die Regulierung der Energie- und Stromerzeugung der Ukraine (NKREKP) einen Resolutionsentwurf zur Anpassung der Höchstpreise an den Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemärkten beraten. Ziel dieser Entscheidung ist es, die Voraussetzungen für Stromimporte aus europäischen Ländern zu schaffen, um ein mögliches Defizit im Herbst und Winter, insbesondere angesichts des russischen Beschusses der Energieinfrastruktur, auszugleichen.
Wie die Nationale Kommission für die Regulierung von Energie und Stromerzeugung erläutert, zielen die Änderungen darauf ab, das ukrainische Energiesystem auszubalancieren und eine stabile Stromversorgung für alle Verbrauchergruppen zu gewährleisten. Gleichzeitig versichert die Regulierungsbehörde, dass die Preiserhöhung keine Auswirkungen auf die Tarife für die Bevölkerung haben wird; diese bleiben bis zum 1. Mai des nächsten Jahres unverändert.
Energieminister Herman Galushchenko bestätigte außerdem, dass die Stromtarife für Haushaltskunden erst im Frühjahr 2024 angepasst werden.

