Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Uschhorod meldete einen Verdacht gegen einen Privatunternehmer, der Auftragsarbeiten am internationalen Flughafen in Uschhorod durchführte und laut den Ermittlungen fast 700.000 Hrywnja an Staatsgeldern veruntreut haben soll.
Die Untersuchung ergab, dass der Unternehmer im November 2022 umfangreiche Sanierungsarbeiten an einem rund 600 Meter langen Straßenabschnitt entlang des Flughafengeländes zugesagt hatte. Die Prüfung bestätigte jedoch, dass ein erheblicher Teil der Arbeiten tatsächlich nicht abgeschlossen wurde und der tatsächliche Zustand der Fahrbahnoberfläche nicht den Angaben in den Berichtsunterlagen entsprach.
Trotzdem unterzeichnete und stempelte der Auftragnehmer offizielle Dokumente und Bescheinigungen mit überhöhten Angaben zu den geleisteten Arbeiten. Auf Grundlage dieser Dokumente wurden die Haushaltsmittel vollständig auf sein Konto überwiesen. Der dem Staat entstandene Schaden belief sich auf fast 700.000 Hrywnja.
Die Handlungen des Unternehmers wurden als widerrechtliche Aneignung fremden Eigentums durch Amtsmissbrauch sowie als Urkundenfälschung eingestuft. Gemäß den entsprechenden Paragraphen des ukrainischen Strafgesetzbuches droht ihm eine Strafanzeige.
Die Voruntersuchung wird von Ermittlern der Polizei des Bezirks Uschhorod unter der verfahrenstechnischen Leitung der Bezirksstaatsanwaltschaft durchgeführt. Operative Unterstützung erfolgt durch Einheiten des SBU und der USR in der Region Transkarpatien.

