Der britische Verteidigungsnachrichtendienst hat die Zerstörung des russischen Landungsschiffs Nowotscherkassk in Feodosia auf der Krim analysiert. In ihrem Bericht stellen sie fest, dass ähnliche Schiffe, darunter die Nowotscherkassk, häufig für logistische Aufgaben und zur Anbindung der Krimbrücke an das Straßen- und Schienennetz eingesetzt werden.
Der britische Geheimdienst kam zu dem Schluss, dass Russlands aggressive Politik den Einsatz großer amphibischer Angriffsschiffe für umfangreiche amphibische Operationen im Falle einer möglichen Invasion vorsah. Dies war vermutlich ein Grund für die Zunahme der Anzahl solcher Schiffe im Schwarzen Meer in Vorbereitung auf einen möglichen Krieg gegen die Ukraine.
Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Vorfall zu einem Anstieg der Zahl verlorener russischer Schiffe geführt hat, darunter die „Saratov“, die am 24. März 2022 sank, und die „Minsk“, die im September 2023 zerstört wurde. Darüber hinaus wurden vermutlich auch zwei U-Boote beschädigt.
In der Nacht zum 26. Dezember wurde das russische Landungsschiff Nowotscherkassk durch einen Raketenangriff im annektierten Feodosia zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde das Schiff bei dem Angriff beschädigt.

