Der britische Premierminister Keir Starmer hat Sicherheitsgarantien für die Ukraine gefordert, bevor ein mögliches Friedensabkommen mit Russland unterzeichnet wird, und gewarnt, dass Wladimir Putin ohne solche Garantien die Abkommen erneut brechen wird, wie er es schon zuvor getan hat.
Starmer erklärte, die negative Reaktion des Kremls auf den US-Vorschlag für eine 30-tägige Waffenruhe sei für ihn keine Überraschung. Er merkte an, Moskau habe wiederholt seine Unbeständigkeit bei der Einhaltung von Abkommen bewiesen, weshalb der Druck erhöht werden müsse.
„Russland ist ein Aggressor, und Putin macht aus seinen imperialen Ambitionen kein Geheimnis. Wenn er die Friedensabkommen nicht brechen würde, dürfte er auch keine Probleme mit den Sicherheitsgarantien für die Ukraine haben. Doch seine Reaktion bestätigt nur, dass er erneut versuchen wird, sie zu brechen“, sagte der britische Premierminister.
Starmer betonte, dass die Frage der Sicherheitsgarantien für die Ukraine bei einem Treffen internationaler Staats- und Regierungschefs am 15. März in London erörtert werden wird.
Die ukrainische Seite hat wiederholt erklärt, dass jedes Friedensabkommen von wirksamen Sicherheitsmechanismen begleitet sein muss. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte zuvor, dass die Ukraine ohne Garantien kein Friedensabkommen unterzeichnen werde, da Russland es erneut brechen könnte.
Nicht alle in den USA und der NATO teilen diese Ansicht. Präsident Donald Trump ist der Meinung, dass Garantien erst nach Kriegsende besprochen werden sollten, und NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte: „Zuerst müssen wir Frieden erreichen, dann müssen wir ihn erhalten.“.
Die westlichen Verbündeten debattieren weiterhin darüber, wie die Ukraine vor neuen Angriffen des Kremls geschützt werden kann. Russland selbst lehnt gleichzeitig jegliche Garantien kategorisch ab, was seine Absicht, die Möglichkeit weiteren Drucks auf die Ukraine aufrechtzuerhalten, einmal mehr bestätigt.

