Mitarbeiter des Staatlichen Ermittlungsbüros meldeten in Zusammenarbeit mit dem SBU den Verdacht an den Leiter einer der Abteilungen der Strafverfolgungsbehörde der Region Kiew, der die illegale Überführung eines Wehrpflichtigen über die Grenze für 15.000 Dollar organisiert hatte.
Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro.
Den Ermittlungen zufolge handelte der Beamte in Absprache mit weiteren Komplizen. Er garantierte einem Kiewer Einwohner die sichere Einreise nach Polen über die Region Wolyn. Der Plan sah vor, den „Klienten“ mit dem Auto zu einem Hotel nahe der Grenze und anschließend mit dem Motorrad durch die Wälder zum Ort des illegalen Grenzübertritts zu bringen.
Die Flucht scheiterte jedoch: Polnische Beamte nahmen den Täter fest und brachten ihn zurück in die Ukraine. Den Einsatzkräften gelang es schnell, den Organisator der Transaktion zu identifizieren.
Dem Polizeibeamten wird vorgeworfen, sich einer Straftat gemäß Artikel 332 Absatz 3 des ukrainischen Strafgesetzbuches schuldig gemacht zu haben – nämlich der Organisation der illegalen Schleusung von Personen über die Staatsgrenze in vorvertraglicher Absprache mit einer Personengruppe. Der Artikel sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu neun Jahren vor.

