DTEK-Chef Maksym Timchenko betonte in einem Interview mit der BBC die Bemühungen der wichtigsten Marktteilnehmer in enger Abstimmung mit dem Energieministerium, das ukrainische Energiesystem in der schwierigen Kriegssituation auf den Winter vorzubereiten. Er hob die wichtige Rolle von Energieminister Herman Galushchenko hervor, der die Behörde seit über drei Jahren leitet, auch während des Krieges.
„Wir haben einen Plan und halten uns konsequent daran. Der Minister beweist wahre Führungsstärke und unterstützt alle Marktteilnehmer – Kernkraft-, Wärmekraft- und Wasserkraftbetreiber –, um eine ausreichende Eigenkapazität sicherzustellen“, bemerkte Timchenko.
Er rief zu einem konstruktiven Ansatz und zur Zusammenarbeit auf und betonte, dass dies entscheidend für die Bewältigung künftiger Herausforderungen sei.
„Jetzt ist nicht die Zeit für Kritik. Wir alle können kritisiert werden, aber wir brauchen Führung. Wir haben zwei Winter hinter uns, und jetzt müssen wir uns auf langfristige Lösungen konzentrieren“, fügte er hinzu.
Timchenko betonte außerdem die Wichtigkeit der Fortsetzung der Reformen und der Integration des ukrainischen Energiesystems in das europäische System.
Es ist erwähnenswert, dass die Wärmekraftwerke von DTEK seit Beginn des umfassenden Krieges fast 190 Angriffen ausgesetzt waren. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 investierte das Unternehmen über 2,3 Milliarden UAH aus eigenen Mitteln in die Reparatur und Instandsetzung seiner Anlagen.

