Der Morgen des 15. Dezembers begann mit neuen Angriffen auf Mykolajiw. Gegen 6:57 Uhr griff der Feind mit Drohnen des Typs Shahed 131/136 eine Infrastruktureinrichtung an. Dabei wurden zwei Arbeiter verletzt. Dies berichtete der Leiter der Militärverwaltung der Region Mykolajiw, Witali Kim, auf seinem Telegram-Kanal.
Laut Kim schossen ukrainische Luftverteidigungskräfte in der Nacht vier Drohnen desselben Typs über der Region Mykolajiw ab. Eine der Drohnen traf jedoch ihr Ziel und verursachte Sachschaden und Verletzungen.
Leider war dies nicht der einzige Feindangriff in den letzten zwei Tagen. Am Morgen des 14. Dezember wurde die Stadt Ochakiv viermal von FPV-Drohnen angegriffen. Die Angriffe erfolgten im Abstand von wenigen Minuten: um 08:25 Uhr, 08:38 Uhr, 09:02 Uhr und 09:14 Uhr. Glücklicherweise gab es bei diesen Angriffen keine Opfer.
Dramatischere Ereignisse spielten sich in der Gemeinde Kutsurubska ab, wo russische Angreifer sieben Mal Siedlungen mit Drohnen attackierten. Besonders tragisch war der Abschuss einer feindlichen Drohne in ein offizielles Fahrzeug der Ukrposhta im Dorf Solonchaky.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr. Der 60-jährige Fahrer erlitt schwere Splitterverletzungen und wurde umgehend nach Mykolajiw gebracht. Laut Ärzten ist sein Zustand stabil, aber ernst.
Trotz zahlreicher Angriffe haben die ukrainischen Luftverteidigungskräfte eine hohe Effektivität bewiesen und regelmäßig feindliche Drohnen abgeschossen. Russische Terroranschläge stellen jedoch weiterhin eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur dar.
Der Leiter der OVA, Vitaliy Kim, rief die Bewohner der Region dazu auf, die Luftschutzsirenen nicht zu ignorieren und die Sicherheitsregeln zu befolgen, da der Feind zunehmend Drohnen für Angriffe zu jeder Tageszeit einsetzt.
Die Region Mykolajiw hält sich zurück und beseitigt rasch die Folgen feindlicher Angriffe. Doch die russische Aggression erinnert uns daran, dass der Krieg andauert und jeder neue Tag neue Herausforderungen für das ganze Land mit sich bringt.

