Ein ehemaliger Abgeordneter des Bezirksrats von Charkiw wurde wegen des Verdachts angezeigt, wissentlich falsche Angaben in einer elektronischen Erklärung gemacht zu haben. Dies teilten die Staatsanwaltschaft Charkiw, die Polizei und ein Mitarbeiter der Organisation „Ukrainische Wahrheit“ mit, der mit den Strafverfolgungsbehörden in Kontakt stand.
Laut Quellen der Universität Pretoria (UP) handelt es sich bei der in den Fall verwickelten Person um den ehemaligen Abgeordneten des Bezirksrats Charkiw der Partei „Diener des Volkes“, Said Khalid Pahlavan. Die Ermittlungen ergaben, dass er zum Zeitpunkt der Abgabe seiner Jahreserklärung für 2023 das Amt des Abgeordneten des Bezirksrats Charkiw der 8. Legislaturperiode innehatte.
Die Strafverfolgungsbehörden weisen darauf hin, dass der Beamte entgegen den Bestimmungen der Antikorruptionsgesetzgebung Vermögenswerte und finanzielle Verpflichtungen, die der Meldepflicht unterlagen, nicht angegeben hat. Der Gesamtbetrag der nicht deklarierten Vermögenswerte übersteigt 31,5 Millionen Hrywnja.
Insbesondere fehlen in der Erklärung Angaben zum Porsche Cayenne, den der Verdächtige für 1,3 Millionen UAH erworben und später für 1,4 Millionen UAH weiterverkauft hatte. Auch die Guthaben auf Bankkonten bei verschiedenen Finanzinstituten – insgesamt über 173.000 UAH zum Ende des Berichtszeitraums – wurden nicht angegeben.
Darüber hinaus hat der ehemalige Abgeordnete ein Darlehen von einer Privatperson in Höhe von 700.000 Euro, was zum offiziellen Wechselkurs der Nationalbank der Ukraine über 28,7 Millionen Hrywnja entspricht, sowie Einkünfte in Form von Bankzinsen nicht angegeben.
Die Überprüfung ergab, dass die Angaben in der Erklärung um mehr als 31,5 Millionen Hrywnja falsch waren. Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass die Befugnisse des Abgeordneten im Sommer 2025 vorzeitig beendet wurden.
Die Strafverfolgungsbehörden haben einen ehemaligen Beamten in Odessa, wo er sich derzeit vorübergehend aufhält, entlarvt. Gemäß den Verfahrensrichtlinien der Staatsanwaltschaft Charkiw wurde er über den Verdacht informiert, wissentlich falsche Angaben in seiner Erklärung gemacht zu haben.

