Der ehemalige Google-Chef nutzt künstliche Intelligenz, um der Ukraine zu helfen

Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt hat seinen neuen Status als „lizenzierter Waffenhändler“ bekannt gegeben und erklärt, er beabsichtige, sein Wissen über künstliche Intelligenz zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression einzusetzen, berichtet Business Insider.

Im April 2024 sprach Schmidt in einem Vortrag an der Stanford University über seine neue KI-Initiative. Gemeinsam mit Sebastian Thrun, dem CEO von Udacity, arbeitet er an der Gründung des Unternehmens White Stork. Das Startup hat sich auf die Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) spezialisiert, die mit künstlicher Intelligenz zur Zielerkennung ausgestattet sind.

Schmidt erklärte, seine persönliche Empörung über die Zerstörung von Wohnhäusern durch russische Truppen habe ihn zum Handeln bewogen. Er betonte, das Start-up-Unternehmen White Stork verfolge zwei Hauptziele: die Entwicklung hochentwickelter, auf künstlicher Intelligenz basierender Roboter und die Senkung ihrer Produktionskosten. Laut Schmidt könnte eine Kostenreduzierung solcher Roboter den Bedarf an traditionellen Bodenkämpfen und Artillerieangriffen verringern.

Schmidt erklärte, dass dank „staatlicher Unterstützung“ bereits White-Stork-Drohnen in der Ukraine eintreffen, wo sie zur Bekämpfung des Aggressors eingesetzt werden sollen. Er merkte an, dass dieser neue Status als Waffenhändler Teil seiner Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz sei, warnte aber scherzhaft, dass dieser Weg für andere nicht einfach sein könnte.

„Aufgrund der Funktionsweise des Systems bin ich jetzt ein lizenzierter Waffenhändler. Informatiker, Geschäftsmann, Waffenhändler. Ich rate Ihnen nicht, diesen Beruf zu ergreifen, ich würde mich lieber mit künstlicher Intelligenz beschäftigen“, fügte Schmidt hinzu.

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