Der ehemalige Präsident des ukrainischen Fußballverbands (UAF), Andrij Pawelko, der sein Amt aufgrund eines Strafverfahrens niedergelegt hatte, hat trotz des gegen ihn verhängten Hausarrests das ukrainische Staatsgebiet verlassen. Medienberichten zufolge reiste der 50-Jährige ins Ausland, mutmaßlich mit einem gefälschten Einreisedokument.
Die Möglichkeit, Pavelko über Interpol international zur Fahndung ausschreiben zu lassen, wird derzeit geprüft. Gegen den ehemaligen Präsidenten des ukrainischen Fußballverbands (UAF) wird in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Korruption im Zusammenhang mit dem Bau einer Fabrik zur Herstellung von Kunstrasen für Fußballplätze in Kropyvnytskyi ermittelt. Im Rahmen dieses Verfahrens ordnete das Gericht als Präventivmaßnahme Hausarrest an.
Zur Erinnerung: Am 25. Januar 2024 wurde Andrij Schewtschenko zum Präsidenten des ukrainischen Fußballverbands (UAF) ernannt und löste damit Pawelko an der Spitze des Verbandes ab. Der Weggang des ehemaligen Präsidenten ins Ausland kam für die Öffentlichkeit überraschend und erregte großes Aufsehen in den Medien und der Fußballwelt.

