Bohdan Dubnevych, der Vorsitzende des Gemeinderats von Solonkivska, machte in seiner Steuererklärung für 2022 auf sich aufmerksam, in der er sein Einkommen und Vermögen offenlegte. Laut dem Dokument verdiente er im vergangenen Jahr 537.069 Hrywnja, während seine Frau Tetyana 1.637.133 Hrywnja erhielt.
Die Familie Dubnevych wohnt in Zubr in einem 1601,6 Quadratmeter großen Haus, das ihrem Sohn Pavel gehört. Bohdan Dubnevych besitzt außerdem Häuser in Zvenyhorod (47,20 Quadratmeter) und im Dorf Horodyslavychi (43,80 Quadratmeter) sowie eine Wohnung in Gaspra (Krim) mit einer Fläche von 103,80 Quadratmetern und eine Wohnung in Jalta mit einer Fläche von 156 Quadratmetern.
Zu ihrem Immobilienportfolio gehören außerdem eine hydrotechnische Kontrollstelle in Swenyhorod, Grundstücke in Subr, Demjaniwka und Sknylow sowie mehrere Immobilien in Kiew und Lwiw. Bohdan Dubnewytschs Ehefrau besitzt ein Haus in Subr, ein Haus in Kiew, eine Wohnung in Lwiw und mehrere Grundstücke.
Laut jüngster Erklärung besitzt Bohdan Dubnevych, der Dorfvorsteher von Solonka, keine Luxuswagen, sondern bevorzugt alte sowjetische Modelle. Zu seiner Sammlung gehören seltene Exemplare wie ein GAZ-21 („Wolga“) von 1960, ein GAZ-21 von 1967, ein Moskwitsch von 1964, ein VAZ 21033 von 1982 und ein VAZ 21063 von 1991.
Darüber hinaus deklarierte er vier Schweizer Uhren (Bovet 1822, Ulysse Nardin, DeWitt und Jager-LeCoultre). Zu seinem Vermögen zählen außerdem zwei Blaser-Jagdkarabiner und ein Cosmi Standart 12/76 Vorderladergewehr. Insbesondere erwarb er 2019 eine Sammlung von Jagdtrophäen, darunter ein Krokodil, ein Büffel, ein Löwe, ein Warzenschwein, eine Impala und weitere Tiere.
Die Erklärung umfasst außerdem zwei Nerzmäntel seiner Frau, mehrere Schmucksets und einen beträchtlichen Geldbetrag. Die Brüder Dubnevich sind auch für ihre unternehmerische Tätigkeit bekannt; sie besitzen Patente für Modelle und Muster von Eisenbahnschienenteilen.
Im Jahr 2022 hielten Bohdan Dubnevych und seine Frau erhebliche Bargeldbestände in Fremdwährungen und Hrywnja und leisteten den Streitkräften der Ukraine zudem finanzielle Unterstützung in erheblichem Umfang.

