Das neue System der Stromausfallpläne in der Ukraine wird nicht zu einer Erhöhung der den Verbrauchern insgesamt zur Verfügung stehenden Energiemenge führen, sagte der Energieexperte Jurij Koroltschuk. Er erklärte, dass der Hauptzweck solcher Abschaltungen nicht in der Ausweitung des Angebots liege, sondern in der Gewährleistung einer schnellen Reaktion auf Notfallsituationen im Energiesystem.
Laut Korolchuk wurden die neuen Abschaltpläne unter Berücksichtigung der Notwendigkeit einer schnellen Reaktion auf unvorhergesehene Situationen entwickelt, in denen das Stromnetz Notfallhilfe benötigt, um den Normalbetrieb wiederherzustellen. Er betonte, dass die verfügbare Strommenge unverändert bleibe und das Gesamtstromvolumen nicht beeinträchtigt werde.
„Das heißt, alles hängt von der aktuellen Systemlast ab, und das Ziel besteht im Prinzip nur darin, schneller auf potenzielle Notfälle reagieren zu können. Dadurch verkürzt sich die Zeit für die Wiederherstellung der Stromversorgung nach Notfällen, die der Bevölkerung zur Verfügung stehende Strommenge bleibt jedoch unverändert“, erklärte der Experte.
Das neue Ausfallsystem wird somit die allgemeine Stromversorgungssituation nicht verbessern, aber es wird zu einem besseren Management der Energieressourcen in Krisensituationen beitragen.

