Der Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ wurde für zwei BAFTA-Awards nominiert: Bester Dokumentarfilm und Bester fremdsprachiger Film. Regisseur Mstislav Chernov, ein Kriegsberichterstatter, blieb im März 2022 zusammen mit seinem Kollegen Yevhen Maloletka im belagerten Mariupol.
Der Film dokumentiert die Ereignisse in Mariupol im Februar und März 2022 und zeigt unter anderem russische Angriffe und Bombenangriffe auf ein Entbindungskrankenhaus. Ukrainische Zuschauer ernteten ihn als den erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten. Er stand zudem auf der Longlist für den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“, zusammen mit Filmen von Regisseuren wie Hayao Miyazaki, Aki Kaurismäki, Jonathan Glazer und vielen anderen.
In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ konkurriert der Film mit anderen Werken wie „American Symphony“, „Deep Dive“, „Pigeon Tunnel“ und weiteren. Die Finalisten der Longlist werden am 18. Januar bekanntgegeben, die BAFTA-Preisverleihung findet einen Monat später statt.

