Der bekannte ukrainische Gastronom Misha Katsurin hat sich erstmals detailliert zu der Massenvergiftung in seinem neuen Restaurant „Chinesische Grüße“ in Lemberg geäußert. Der Vorfall ereignete sich am Eröffnungstag des Restaurants, dem 16. Juli, und löste einen lauten Skandal aus.
In einem Instagram-Post teilte Katsurin mit, dass sich nur noch eine Person im Krankenhaus befinde und diese bald entlassen werden solle. „Die beste Nachricht der Woche“, schrieb der Gastronom und fügte hinzu, er würde am liebsten wie in einem Traum aus all dem erwachen, aber er müsse weitermachen.
Katsurin erinnerte sich auch an den Morgen, als er von der Vergiftung erfuhr: „Ich wachte auf, meine Gäste schrieben, dass es ihnen nicht gut ginge, und mir war auch etwas merkwürdig.“ An diesem Tag waren seine Kinder aus Portugal angereist, und die Familie wollte eine Wanderung in den Karpaten unternehmen, doch die Pläne mussten abgesagt werden: „Ich bin am Boden zerstört“, fügte er hinzu.
Der Gastronom selbst wurde ebenfalls mit einer Temperatur von 39°C ins Krankenhaus eingeliefert: „Das Krankenhaus ist voller Menschen. Es ist schrecklich. Ich versuche, mit jedem persönlich zu sprechen.“.
Wir erinnern daran, dass der staatliche Lebensmittel- und Verbraucherschutzdienst bereits zuvor zahlreiche Verstöße gegen Hygienevorschriften im Restaurant „Kitaysky Privyt“ aufgedeckt hat. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Hygienevorschriften (Artikel 325 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches) eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern an.

