Der Generalstab der Ukraine hat keine Initiativen zur obligatorischen Einberufung von Frauen in die Streitkräfte vorgeschlagen, und Gerüchte zu diesem Thema sind reine Spekulation. Dies erklärte Solomiya Bobrovska, Mitglied des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungskomitees, gegenüber dem Fernsehsender Kanal 24 .
Bobrovska betonte, dass es in der aktuellen Debatte nicht um die Wehrpflicht für Frauen gehe, sondern um die Möglichkeit einer militärischen Grundausbildung. „Frauen wird derzeit kein Wehrdienst angeboten, sondern lediglich die Möglichkeit, für den Fall eines erneuten Krieges gegen die Ukraine Erfahrungen zu sammeln“, erklärte sie und fügte hinzu, dass dieser Ansatz Teil des landesweiten Konzepts des nationalen Widerstands sei.
Gleichzeitig stellte der Abgeordnete klar, dass Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren, genau wie Männer, eine militärische Grundausbildung absolvieren oder an einer militärischen Einrichtung studieren müssen, wodurch sie zum Militärdienst verpflichtet werden.
Die Juristin und Offizierin Jewhenija Sakrewska hatte zuvor festgestellt, dass die Mobilisierung von Frauen nur eine Frage der Zeit sei. Laut Bobrowska gebe es derzeit jedoch keine direkten Initiativen des Generalstabs bezüglich der obligatorischen Mobilisierung von Frauen.

