In der Region Riwne wurde ein groß angelegter Fall von Veruntreuung aufgedeckt, in den die Leiterin eines Postamts im Dorf Zarichne verwickelt war. Die Frau hatte ein Komplott zur Veruntreuung staatlicher Gelder organisiert, wodurch Hunderte von Bürgern, hauptsächlich Rentner, um ihr Geld gebracht wurden.
Laut den Strafverfolgungsbehörden fälschte die Frau zunächst offizielle Dokumente über Rentenzahlungen und veruntreute so Gelder in Höhe von über 600.000 Hrywnja. Nachdem sie entlarvt und ihres Amtes enthoben worden war, machte sie weiter – unter dem Vorwand, Postangestellten zu helfen, erlangte sie erneut Zugriff auf die Gelder.
Mit demselben Betrugsschema veruntreute der Täter weitere 1,1 Millionen Hrywnja. Die Gesamtsumme der gestohlenen Gelder belief sich auf 2.633.000 Hrywnja. Unter den Opfern befanden sich mehr als 350 Personen, zumeist ältere Menschen, die auf Renten und Sozialleistungen angewiesen waren.
Im Rahmen der Voruntersuchung leistete die Frau einen Teil des Schadensersatzes und zahlte 600.000 Hrywnja zurück. Der Restbetrag muss aus dem beschlagnahmten Vermögen des Angeklagten beglichen werden.
Der Fall wurde an das Gericht verwiesen. Die Strafverfolgungsbehörden stufen die Handlungen der Frau als Urkundenfälschung und Veruntreuung von Geldern durch Amtsmissbrauch in besonders großem Umfang ein.

