Der Vorsitzende der KMVA, Timur Tkachenko, hat einen Kampf gegen Landbetrug in Kiew gestartet

Der Leiter der Kiewer Stadtmilitärverwaltung (KMMA), Timur Tkachenko, leitete die erste Sitzung seiner neu gegründeten Gruppe „Transparenz und Rechenschaftspflicht“. Ziel der Gruppe ist die Bekämpfung von Korruption in der Hauptstadt. Die erste Sitzung widmete sich den sogenannten „Toiletten-Maschen“, bei denen Grundstücke illegal aus dem städtischen Gemeineigentum entzogen werden. Die Sitzung wurde nicht nur aufgrund der Brisanz des Themas zu einem wichtigen Ereignis, sondern auch wegen der breiten Beteiligung von Volksvertretern und Abgeordneten verschiedener politischer Parteien, was den Willen zur gemeinsamen Bekämpfung der Korruption verdeutlicht.

Tkachenko lud nicht nur Abgeordnete des Kiewer Stadtrats, sondern auch Vertreter der Bezirksverwaltungen, des Justizministeriums, der Nationalen Polizei, des Sicherheitsdienstes der Ukraine, der Behörde zur Bekämpfung von Landraub und der Staatsanwaltschaft zur Diskussion des Problems ein. Erstmals wurde die Frage der illegalen Landenteignung in einem so breiten und vielfältigen Gremium erörtert.

Während der Sitzung berichtete Viktoria Ptaschnyk, Stadträtin der Partei „Europäische Solidarität“, von ihren Erfahrungen im Kampf gegen ein ähnliches Vorhaben im Otradny-Massiv (Schalimowa-Straße, Solomjanskyj-Bezirk). Dort hatte der Stadtrat mit der Mindeststimmenzahl von 61 Stimmen die Verpachtung eines ein Hektar großen Grundstücks zur „Unterhaltung“ einer nur 70 Quadratmeter großen Toilette genehmigt. Ptaschnyk betonte, dass bei der Abstimmung grobe Verfahrensverstöße begangen, Informationen über die Antragstellerin und Details des Falls verschwiegen und all ihre Fragen schlichtweg ignoriert worden seien.

Der Kiewer Stadtratsabgeordnete Mykola Konopelko von der Partei „Diener des Volkes“ wies darauf hin, dass bereits 25 % der gesamten Landfläche Kiews verpachtet seien, weshalb dem Hauptstadthaushalt jedes Jahr erhebliche Summen fehlen. Laut Konopelko liegt die Ursache dafür in künstlichen Hindernissen und bürokratischen Hürden, die von Beamten der Kiewer Stadtverwaltung errichtet werden und Korruption direkt begünstigen. Er forderte daher eine sofortige Reform des aktuellen Verfahrens zur Vergabe von Grundstücken, um es transparenter und gesetzeskonform zu gestalten.

Timur Tkachenko versprach, dass die für die Rechnungsprüfung und Korruptionsbekämpfung zuständigen städtischen Behörden die Grundstücksübertragungsverfahren einer detaillierten Prüfung unterziehen werden. Auf der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe für Transparenz und Rechenschaftspflicht sollen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Machenschaften erörtert werden, darunter Änderungen der Satzung des Kiewer Stadtrats und geltender Gesetze.

Dank des öffentlichen Engagements dieser Gruppe ist das Problem der illegalen Landenteignung in Kiew zu einer der Prioritäten der Stadtverwaltung geworden. Tkachenko betonte, dass nun jegliche Versuche, die Situation zu ändern, durch die Wachsamkeit der Bevölkerung und der Abgeordneten praktisch unmöglich werden.

Die weitere Entwicklung und die Wirksamkeit der Maßnahmen gegen „Toilettenprojekte“ werden zeigen, wie ernst es den Stadtbehörden und dem Leiter der Kiewer Behörde für Stadtgrundstücke und Stadtentwicklung mit der Wiederherstellung der Ordnung in den Landverhältnissen der Hauptstadt ist.

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