Der Mobilfunkanbieter lifecell wird ab dem 2. April die Kosten für einige seiner Archivtarife erhöhen. Die Erhöhung wird je nach Tarifplan und Kundenkategorie zwischen 75 und 110 Hrywnja liegen.
Die Änderungen wurden in der Fachzeitschrift des ukrainischen Telekommunikationsunternehmens „MZU – Mobile Communications of Ukraine“ bekannt gegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Preisanpassung vier Tarifangebote betrifft, wobei die aktualisierten Konditionen auch vom Status der Rufnummer abhängen – ob sie identifiziert, personalisiert oder in das Lifecell-Netzwerk übertragen wurde.
Die größte Preiserhöhung wird voraussichtlich beim Tarif „Prosto Life“ erfolgen. Dessen Standardkosten steigen innerhalb von vier Wochen von 210 auf 320 Hrywnja. Für bestehende Kunden erhöht sich der Preis auf 270 Hrywnja, und für diejenigen, die ihre Rufnummer portiert haben, auf 200 Hrywnja.
Im Tarif „Smart Life“ steigt der Preis von 300 auf 400 Hrywnja. Für bestimmte Nutzergruppen beträgt er 350 bzw. 270 Hrywnja.
Der Tarif „Free Life“ verteuert sich um 75 Hrywnja – auf bis zu 500 Hrywnja für das Standardpaket. Für andere Abonnentenkategorien steigt der Preis ebenfalls, jedoch etwas weniger stark.
Im Angebot „Speka Light“ ändert sich lediglich der Standardpreis – von 195 auf 275 Hrywnja.
Daher erhöht der Betreiber bei den meisten Tarifen nicht nur den Grundpreis, sondern ändert auch die Bedingungen für verschiedene Abonnententypen, was sich auf den endgültigen Zahlungsbetrag auswirken kann.
Dies ist die zweite Preiserhöhung bei lifecell in jüngster Zeit. Im Februar hatte der Anbieter bereits die Preise seiner „Maxi“- und „Mega“-Tarife angepasst. Damals betraf die Preiserhöhung nur Neukunden, während für Bestandskunden die bisherigen Konditionen galten.
Die neue Preiserhöhung dürfte einen erheblichen Teil der Nutzer von Archivtarifen betreffen und könnte Abonnenten dazu zwingen, ihre Servicepakete zu überprüfen.

