Ein Gericht in der Region Tscherkassy hat einen Mann verurteilt, der im alkoholisierten Zustand seine Mitbewohnerin durch einen Messerstich in den Hals getötet hat. Die Frau starb noch am Tatort.
Die Tat ereignete sich während eines ausgedehnten Festessens. Vor Gericht gab der Angeklagte an, er und die Frau hätten mehrere Tage hintereinander Alkohol getrunken. Am Tag des Unglücks frühstückte das Paar und trank erneut Alkohol. Laut Aussage des Mannes habe die Frau ihn irgendwann mit einer Flasche schlagen wollen, woraufhin er „automatisch“ ein Küchenmesser genommen und ihr in den Hals gestochen habe. Gleichzeitig beteuerte er, er habe keine Absicht gehabt, ihr weh zu tun, und habe „nicht gezielt“.
Der Mann versicherte, er habe das Opfer mit Respekt behandelt und verstehe nicht, wie er ihren Tod zulassen konnte.
Das Gericht befand den Mann gemäß Artikel 115 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches (vorsätzlicher Mord) für schuldig und verurteilte ihn zu sieben Jahren Haft. Er muss außerdem 12.734 UAH für die gerichtsmedizinischen Untersuchungen bezahlen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden.

