Ein Gericht in Krementschuk hat einen Mann zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich der Mobilmachung entzogen hatte, nachdem er für den Militärdienst als tauglich befunden worden war, wie das Pressezentrum des Poltawaer Territorialzentrums für Rekrutierung und Soziale Unterstützung (TCK und SP) berichtet.
Laut Akte erklärte die militärmedizinische Kommission des Krankenhauses in Krementschuk den Mann im Februar 2024 für diensttauglich. Er focht diese Entscheidung jedoch an und gab an, an Asthma und Bluthochdruck zu leiden. Deshalb weigerte er sich, einer Vorladung zum Ausbildungszentrum Folge zu leisten und erschien nicht zum vereinbarten Termin im Ausbildungszentrum.
Dies bildete die Grundlage für die Ausarbeitung einer Erklärung zur Verweigerung der Entgegennahme der Vorladung, woraufhin die Dokumente zur strafrechtlichen Untersuchung weitergeleitet wurden.
Im Prozess bekannte sich der Mann schuldig und gab zu, Angst davor zu haben, an die Front zu gehen. Dies änderte jedoch nichts an dem Urteil – drei Jahre Gefängnis.
Das Pressezentrum des CCK wies außerdem darauf hin, dass dies nicht der erste Fall in der Region Poltawa sei, in dem Einzelpersonen konkrete Bedingungen für die Umgehung der Mobilmachung gestellt würden.

