In der Nacht des 21. Juli starteten russische Streitkräfte einen gemeinsamen Angriff auf Iwano-Frankiwsk, den größten Angriff auf die Stadt seit Beginn der großangelegten Invasion, so Bürgermeister Ruslan Marcinkiv.
Der Angriff erfolgte in zwei Phasen – zunächst durch feindliche Kamikaze-Drohnen des Typs „Shahed“ und anschließend durch einen Raketenangriff. Infolgedessen wurden mehrere Ortschaften in der Region Iwano-Frankiwsk schwer beschädigt.
Laut Marcinkiv wurden in drei Dörfern der Gemeinde Schäden an der Infrastruktur festgestellt. In mindestens einem dieser Dörfer gab es zivile Opfer. Informationen zu den beiden anderen Siedlungen werden derzeit ermittelt.
In Iwano-Frankiwsk selbst brachen infolge der Streiks Großbrände aus. Rettungskräfte des staatlichen Katastrophenschutzes löschten den Brand in einem zweistöckigen Privathaus; weitere Wohngebäude wurden schwer beschädigt.
In der Stadt wurden Garagen und Autos auf offenen Parkplätzen zerstört oder beschädigt. Die Gesamtfläche des Feuers betrug etwa 220 Quadratmeter. Zusätzlich brannten Produktions- und Lagerhallen mit einer Fläche von 300 Quadratmetern. Zahlreiche Einheiten des staatlichen Katastrophenschutzes waren im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen.
Ersten Berichten zufolge wurden vier Personen, darunter ein Kind, verletzt. Ihr Zustand wird derzeit ermittelt. Rettungskräfte leisten die notwendige Hilfe, und die örtlichen Behörden sichern den Betroffenen Unterstützung zu.

