Der Leiter einer Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft, Ivan Nevidomyi, der in Machenschaften innerhalb der Staatsanwaltschaft Charkiw verwickelt ist, nutzte während des Krieges einen Premiumwagen und besaß beträchtlichen Grundbesitz. Die entsprechenden Angaben sind in seiner Erklärung enthalten.
Im Laufe des Jahres erhielt der Beamte eine Barzulage in Höhe von 1,46 Millionen UAH. Seine Ehefrau, Oksana Andriivna Lomakina, deklarierte ein Gehalt von 748.600 UAH von der Staatsanwaltschaft Kiew sowie Rentenzahlungen in Höhe von 596.000 UAH von der Rentenkasse des Gebiets Charkiw.
Zuvor arbeitete das Paar bei der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw und zog später in die Hauptstadt.
Die Erklärung führt mehrere Immobilien auf. Insbesondere besitzt der Erklärende einen Schuppen mit Keller auf einem 1.627,8 m² großen Grundstück in der Region Charkiw. Die Familie nutzt außerdem eine 102,3 m² große Wohnung in Charkiw. Die Ehefrau besitzt ein 264,4 m² großes Haus und zwei Grundstücke in Charkiw. Darüber hinaus hat die Familie seit 2023 das Nutzungsrecht an einer 109 m² großen Wohnung in Kiew, die auf eine andere Person eingetragen ist.
Der Fuhrpark der Familie ist von besonderem Interesse. Seine Frau besitzt einen Mercedes-Benz GLA 250 aus dem Jahr 2016, der für 725.000 UAH erworben wurde. Seit 2024 nutzt Nevidomyi einen Volvo XC90 Crossover aus dem Jahr 2023, der einem anderen Bürger gehört.
Der Beamte deklarierte unter seinen Ersparnissen 7.500 US-Dollar und 1.000 Euro in bar, während seine Frau 15.000 US-Dollar und 115.000 UAH deklarierte.
Das kombinierte Familieneinkommen, der Immobilienbesitz in zwei Städten und die Nutzung eines Premium-Autos vor dem Hintergrund der Kriegszeit werfen daher möglicherweise weitere Fragen hinsichtlich der Übereinstimmung von Lebensstandard und offiziellem Einkommen auf.

