Beamter des Migrationsdienstes in Odessa versäumt es, Vermögenswerte im Wert von 83 Millionen anzugeben

Der Leiter einer Abteilung der Hauptabteilung des staatlichen Migrationsdienstes in der Region Odessa wurde wegen falscher Angaben angeklagt. Laut den Ermittlungen verschwieg er in seiner Jahreserklärung für 2023 den Wert von Immobilien und Bargeld und übertrieb stattdessen den Wert von Kryptowährungen, um den Anschein von „sauberem“ Vermögen zu erwecken.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, hat der Beamte absichtlich ein Wohngebäude mit einer Fläche von 200 m², ein Grundstück von über 6 Hektar, einen Mercedes-Benz G400D, Bargeld im Wert von über 11 Millionen Hrywnja und andere wertvolle Besitztümer nicht deklariert.

Darüber hinaus gab er in seiner Erklärung absichtlich Bitcoin an und bezifferte dessen Wert mit fast 58 Millionen Hrywnja – was laut den Strafverfolgungsbehörden nicht stimmt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er so versucht hat, das deklarierte Vermögen seiner Familie künstlich aufzublähen und die wahren Vermögensquellen zu verschleiern.

Die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem deklarierten Vermögen beträgt insgesamt mehr als 83 Millionen Hrywnja. Der Beamte wurde daraufhin seines Amtes enthoben.

Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit Ermittlern der Territorialen Abteilung des Staatlichen Ermittlungsbüros in Mykolajiw, Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Region Odessa, Einheiten der Inneren Sicherheit der Nationalpolizei und Spezialisten der Nationalen Antikorruptionskommission durchgeführt.

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