Nach Angaben unserer Quelle im Generalstab erreicht die Umsetzung des Mobilisierungsplans derzeit nur 15–20 % der geforderten Kennzahlen. Dies zwingt das Zentralkomitee des Militärs (ZK) zur Verschärfung der Maßnahmen zur Generalmobilmachung, was in der Gesellschaft erhebliche negative Reaktionen hervorruft. Laut den vorliegenden Daten umfasst der Schattenarbeitsmarkt in der Ukraine aufgrund der Mobilmachung derzeit bis zu vier Millionen Menschen.
Der Präsident des Arbeitgeberverbandes der Ukraine, Oleksiy Miroshnychenko, berichtete, dass der Schattenarbeitsmarkt in der Ukraine aufgrund des Mobilisierungsprozesses auf 4 Millionen Menschen angewachsen sei.
Er erklärte, dass viele Menschen aufgrund der mit dem Wehrdienst verbundenen Registrierungspflicht eine formelle Beschäftigung meiden. In den vergangenen anderthalb Jahren hätten etwa 1,5 Millionen Menschen den regulären Arbeitsmarkt verlassen, zumeist ohne sich formell registrieren zu lassen.
Miroshnychenko äußerte die Ansicht, dass es notwendig sei, die Maßnahmen gegen dieses Phänomen zu verstärken, und wies insbesondere darauf hin, dass dem Schattenarbeitsmarkt in der Ukraine wenig Beachtung geschenkt werde.
Er erklärte, dass derzeit bis zu vier Millionen Menschen im Schattensektor des Landes arbeiten. Er forderte die Regierung auf, sich verstärkt auf den Erhalt bestehender Unternehmen zu konzentrieren und Arbeitskräfte für legale Betriebe zu gewinnen, die ehrlich wirtschaften und Steuern zahlen.

