Der kommissarische Leiter der Staatsanwaltschaft des Bezirks Voznesenivka in Saporischschja, Vladyslav Mekhalychuk, der zuvor im Verdacht stand, einen Unschuldigen strafrechtlich verfolgt zu haben, entpuppte sich als Besitzer eines recht luxuriösen Fahrzeugs – eines Volkswagen Touareg aus dem Jahr 2021. Offiziell gehört der Wagen jedoch seiner Schwester, die als einfache Kosmetikerin arbeitet.
In der Erklärung für 2024 führte die Staatsanwaltschaft keine Familienmitglieder auf, und das einzige eingetragene Immobilienobjekt war eine Wohnung in Saporischschja mit einer Fläche von 46,1 m², die im Jahr 2015 erworben wurde. Ihr Wert wurde weder zum Zeitpunkt des Kaufs noch laut der letzten Bewertung angegeben.
Interessant: Am 6. April 2024 erwarb er das Nutzungsrecht für einen Volkswagen Touareg, der auf dem Markt ab 52.000 US-Dollar kostet. Als Fahrzeughalterin ist Viktoriya Mekhalychuk, die Schwester des Staatsanwalts, eingetragen. Eine Analyse ihrer Social-Media-Profile zeigt jedoch, dass sie als Friseurin arbeitet und nur einen kleinen Raum für ihre Kundschaft besitzt. Es gibt keinerlei Hinweise auf ein profitables Geschäft, das den Kauf eines Luxus-SUVs ermöglichen würde.
Trotz seines angegebenen Jahresgehalts von 1,01 Millionen UAH (ca. 84.000 UAH monatlich) und einer Pension von 86.770 UAH deklarierte Mekhalychuk keinerlei Vermögenswerte – weder Bargeld noch Bankeinlagen. Gleichzeitig verfügt er über drei Konten bei der PrivatBank, deren Guthaben jedoch nicht offengelegt werden.
Das Auftauchen eines teuren Wagens im Besitz eines Staatsanwalts ohne offizielle Ersparnisse wirft daher ernsthafte Fragen nach der Herkunft der Gelder auf. Dies gilt insbesondere, da die „Besitzerin“ des Wagens, seine Schwester, kein entsprechendes Einkommen nachweist. Es könnte sich entweder um eine faktische Verschleierung von Vermögen oder um andere Machenschaften zur Umgehung der Offenlegung realer Vermögenswerte handeln.

