Die Nationale Agentur zur Korruptionsprävention (NACP) hat in der Steuererklärung von Dmytro Nekrash, dem leitenden Spezialisten des Territorialen Rekrutierungs- und Sozialzentrums Bila Tserkva, Verstöße in Höhe von über 1,2 Millionen UAH festgestellt. Dies berichtete die Redaktion von 368.media unter Bezugnahme auf den Bericht zur Überprüfung der Steuererklärung des Beamten für das Jahr 2023.
Laut NACP reichte Nekrash, der in der Abteilung für Rohstoffversorgung und -beschaffung im Dorf Wolodarka in der Region Kiew arbeitete, eine Erklärung mit zahlreichen unrichtigen Angaben ein.
Insbesondere enthielt das Dokument fehlerhafte Passdaten von Nekrash selbst, seiner Frau Angelina und seiner Tochter Polina. Diese Daten erlauben keine Identifizierung einer Person außerhalb der Ukraine, was einen Verstoß darstellt.
Der Beamte gab außerdem ein von ihm genutztes Wohngebäude mit einer Fläche von 100 m² nicht an, obwohl es offiziell einer anderen Person – Ivanka E.Yu. – gehört. Auch das Eigentum an einem 3,8 Hektar großen Grundstück in der Region Kirowohrad, das ihm selbst gehört, wurde nicht angegeben. Die Kosten für all diese Verstöße belaufen sich auf 132.000 UAH.
Im Abschnitt über Transportmittel „vergaß“ Nekrash, einen Ford Transit von 1996 zu erwähnen, der seiner Frau gehört. Außerdem gab er den Kauf eines KIA K5 (Baujahr 2013) für lediglich 3.000 UAH an, obwohl dessen Marktwert bei etwa 400.000 UAH liegt. Die Herkunft der Mittel für diesen Kauf konnte nicht ermittelt werden.
Die größte Aufmerksamkeit erregte Nekrashs Kauf eines Porsche Cayenne aus dem Jahr 2011 – laut seiner Erklärung zahlte er dafür lediglich 7.300 US-Dollar (etwa 300.000 UAH), obwohl der durchschnittliche Marktwert eines solchen Wagens bei über 21.000 US-Dollar liegt. Die Transaktion wurde am 13. November 2024 abgewickelt.
Trotz der erheblichen Menge an fehlerhaften Angaben stufte die NACP Nekrashs Handlungen als Ordnungswidrigkeit gemäß Artikel 172-6 Absatz 4 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ein – Abgabe falscher Angaben in einer Erklärung. Der Bericht enthielt keine Hinweise auf eine Straftat.

