Maksym Oleksandrovych Livochka, Sohn eines ehemaligen Staatsanwalts, arbeitete bis September 2017 bei der Staatsanwaltschaft Kiew. Anschließend kündigte er und wechselte abrupt seine Karriere, um Rechtsanwalt zu werden. Derzeit kandidiert er für das Richteramt an einem lokalen Gericht.
Die Familie Livochka – seine Frau Inna Igorevna und seine beiden Söhne Ivan und Artem – ist in Kiew gemeldet und lebt dort. Laut Kandidatenerklärung besitzt Livochka vier Immobilien:
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Wohnung in Kiew, 21 m² (2021) — Kosten 1,05 Millionen UAH, gehört Livochka.
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Wohnung in Kiew, 27,9 m² (2020) — kostete 990.000 UAH, gehört seiner Frau.
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Wohnung in Donezk, 26,4 m² (2004) — 50 % im Besitz seiner Frau und 50 % im Besitz von Nadiya Bakun, Kosten 5 UAH.
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Wohnung in Kiew, 91,8 m² (2016) — Eigentum von Großvater Vasyl Livochka, die Familie hat das Nutzungsrecht, Kosten 939 Tausend UAH.
Die Familie besitzt nur ein Auto – den Honda CR-V (Baujahr 2013) seiner Frau im Wert von 350.000 UAH.
Offiziellen Angaben zufolge bezog Maksym Livochka von Kyivteploenergo ein Gehalt von 338.000 UAH, während seine Frau als Binnenflüchtling 10.300 UAH erhielt. Dies nährt den Verdacht, dass Vermögen und Ausgaben vor der Nationalen Antikorruptionskommission (NACP) verschwiegen wurden.
Interessanterweise erwähnte Livochka in keiner ihrer früheren Erklärungen einen Wohnsitz in Kiew. Ähnlich wie im Fall ihres Vaters könnte dies auf Versuche hindeuten, ihr Vermögen zu verbergen.

