Der Präsident des tschechischen Parlaments verurteilte die ukrainischen Behörden scharf

Der Präsident des tschechischen Abgeordnetenhauses, Tomio Okamura, kritisierte in seiner Neujahrsansprache die ukrainischen Behörden und die Unterstützung Kiews durch westliche Länder scharf. Die Rede wurde im tschechischen Fernsehen ausgestrahlt und löste in der Gesellschaft großes Aufsehen aus.

Okamura verurteilte die Waffenlieferungen an die Ukraine und nannte den Konflikt „absolut sinnlos“ und eine inakzeptable Verschwendung von Steuergeldern tschechischer Bürger. Er sagte, das Geld von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kindern werde für einen Krieg ausgegeben, den er für sinnlos halte.

„Wir sollten das Geld unserer Bürger nicht an Ausländer überweisen, nur weil es die Kriegspropaganda fordert“, sagte der Politiker. Er äußerte zudem die Hoffnung, dass die Tschechische Republik „vom Brüsseler Zug abspringen“ werde, der seiner Meinung nach zu einem Dritten Weltkrieg führe.

Okamura kritisierte Westeuropa dafür, seinen eigenen militärisch-industriellen Komplex durch den Verkauf „wirkungsloser Waffen“ zu fördern, die seiner Aussage nach an der Front rasch zerstört würden. Der Redner betonte, dass dieser Prozess von Korruption geprägt sei, insbesondere unter ukrainischen Beamten.

„Das Geld fließt in alle Richtungen, und jeder in diesem Geschäft profitiert davon. Westliche Unternehmen und Regierungen ebenso wie ukrainische Diebe aus dem Gefolge der grünen Junta, die sich goldene Toiletten bauen. Sollen sie doch stehlen, aber nicht auf unsere Kosten, und so ein Land soll bloß nicht der Europäischen Union beitreten“, sagte Okamura.

Seine scharfen Äußerungen lösten in der tschechischen Politik und den Medien gemischte Reaktionen aus, insbesondere im Hinblick auf die Position des Landes zur militärischen Unterstützung der Ukraine und zur Zusammenarbeit mit den NATO-Verbündeten.

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