In der Region Dnipropetrowsk wurde der Leiter der Abteilung „Bewährungszentrum“ entlarvt, weil er von einem verwundeten Soldaten 21.500 Dollar verlangt hatte, um dessen Entlassung aus dem Dienst zu erwirken.
Den Ermittlungen zufolge durchquerte der Mann die gefährlichsten Frontabschnitte, erlitt drei Gehirnerschütterungen und wurde einer militärmedizinischen Untersuchung unterzogen. Trotz schwerwiegender gesundheitlicher Probleme weigerten sich die Ärzte, ihn für den weiteren Dienst untauglich zu erklären.
Der Soldat erzählte einem Bekannten von der Situation, der ihm riet, seine Freundin zu kontaktieren, die ihm „helfen“ könne. Die Frau erklärte offen, dass die Kampferfahrung und die Verletzungen „wertlos“ seien, und nannte die Summe – 21.500 Dollar.
Die Strafverfolgungsbehörden nahmen die Verdächtige fest und teilten ihr mit, dass der Verdacht bestehe, ein Verbrechen gemäß den Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches wegen Erpressung unrechtmäßiger Vorteile begangen zu haben.
Die Ermittlungen dauern an, alle Umstände des Falles und mögliche Komplizen werden ermittelt.

