In der Region Ternopil hat die Polizei einen Mann festgenommen, der im April dieses Jahres versucht hatte, einen Geschäftsmann zu ermorden, indem er auf dessen Auto schoss. Der Vorfall ereignete sich im Zuge eines Konflikts um Handelsgeschäfte.
Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der im April dieses Jahres in der Region Ternopil auf das Auto eines Geschäftsmannes geschossen hatte. Nach der Tat versuchte der Mann, über den Fluss Tysa aus der Ukraine zu fliehen, wie die regionale Polizei mitteilte.
Im April dieses Jahres wurde in einem Vorort von Ternopil ein Mordanschlag auf einen Privatunternehmer in der Nähe seines Hauses verübt. Das Opfer fuhr auf sein Grundstück, als ein Unbekannter mit einer Waffe auf das Auto schoss. Der Mann erlitt dabei drei Schussverletzungen. Rettungskräfte konnten sein Leben retten.
Die Ermittler stellten fest, dass der Angreifer den Auftrag erhalten hatte, einen Einwohner von Ternopil zu töten. Dafür sollte er 25.000 Dollar erhalten. Fast vier Monate lang observierte er das Opfer, sammelte detaillierte Informationen über es und verfolgte dessen Reiseroute. Zu diesem Zweck mietete er eine Wohnung in Ternopil und kaufte ein Auto.
Am Abend des 19. April überfiel er einen Geschäftsmann in der Nähe seines Hauses und feuerte vier Schüsse auf dessen Auto ab. Anschließend flüchtete er vom Tatort.
Der Organisator des Anschlags war ein 35-jähriger Einwohner von Tscherkassy. Er wurde auf dem Weg zur ukrainischen Grenze festgenommen, die er illegal über die Theiß überqueren wollte. Bei ihm wurden zwei Handgranaten und etwa 100 Schuss Munition sichergestellt.
Polizeibeamte, die unter der Verfahrensleitung der Staatsanwaltschaft Ternopil tätig sind, teilten ihm den Verdacht mit, Straftaten gemäß Artikel 15 Absatz 2 und Artikel 115 Absatz 1 (versuchter Mord) sowie Artikel 263 Absatz 1 (unerlaubter Umgang mit Waffen, Munition oder Sprengstoffen) des ukrainischen Strafgesetzbuches begangen zu haben. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Die Polizei ermittelt eine Gruppe von Personen, die möglicherweise an der Organisation und Anordnung dieses Verbrechens beteiligt waren.

