In der Region Kiew wird derzeit fleißig an Befestigungsanlagen gebaut, die bereits den Spitznamen „Drachenzähne“ tragen. Laut einer Mitteilung der Pressestelle der Kiewer Regionalverwaltung auf Telegram wurden in der Region bereits fast 10.000 solcher Anlagen errichtet, und der Bau von Panzergräben und anderen Sicherheitsmaßnahmen wird fortgesetzt.
Die Behörden der Region Kiew stehen in ständigem Kontakt mit dem Militär, um zuverlässige Verteidigungsanlagen zu errichten. Der Bau von Befestigungsanlagen erfolgt insbesondere im Rahmen staatlicher Aufgaben und umfasst die Errichtung verschiedener Schutzbauten wie Schützengräben, Unterstände und anderer Schutzeinrichtungen.
Bislang wurden bereits fast 10.000 Betonpyramiden errichtet, ebenso wie Panzergräben und weitere Sicherheitsmaßnahmen. Ruslan Kravchenko, Leiter der Kiewer Regionalverwaltung, betonte, dass der Bau der Befestigungsanlagen unter ständiger Kontrolle und unter Einhaltung aller Qualitäts-, Termin- und Finanzvorgaben erfolge.
Im Januar 2024 stellte die Regierung die Rekordsumme von 17,5 Milliarden Hrywnja für den Bau von Verteidigungsanlagen bereit. Das Verteidigungsministerium bewilligte zudem mehr als eine Milliarde Hrywnja für den Bau von Befestigungsanlagen – ein Novum seit Beginn der russischen Invasion. Auch in Richtung Saporischschja werden in der Ukraine aktiv Verteidigungsanlagen errichtet, um den Südosten des Landes zu schützen.
Ergänzend möchten wir hinzufügen, dass die Stadtverwaltung von Kiew und die regionalen Verwaltungen im Dezember 2023 von der Regierung den Auftrag zum Bau von Befestigungsanlagen erhielten. Die Vergabeverfahren wurden vereinfacht, um den Prozess zu beschleunigen, und es war kein Landerwerb erforderlich.
Es ist außerdem geplant, die Region Iwano-Frankiwsk am Bau von Befestigungsanlagen in der Region Donezk zu beteiligen. Dies beinhaltet die Beteiligung von 300 Personen mit einem Gehalt von etwa 20.000 Hrywnja, die Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung sowie eine Verschiebung der Mobilmachung.

