Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte in einem Kommentar gegenüber der deutschen Zeitung Bild die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen eine Waffenstillstandsvereinbarung in der Ukraine erzielt werden könne.
„Ich habe große Hoffnungen, dass an diesem Wochenende eine Waffenstillstandsvereinbarung erzielt wird“, sagte Merz.
Laut dem Kanzler hat Russland eine dreitägige Waffenruhe angekündigt, und wenn diese auf 30 Tage verlängert wird, können Verhandlungen über ein Friedensabkommen beginnen.
Merz sagte außerdem, er habe gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, eine Erklärung vorbereitet, die „weitgehend mit dem amerikanischen Vorschlag übereinstimmt“.
„Der Ball liegt nun vollständig im Feld Moskaus“, betonte der deutsche Regierungschef.
Parallel zu Merz' Äußerungen kündigte auch der finnische Präsident Alexander Stubb einen baldigen Waffenstillstand an. Auch er geht davon aus, dass ein Waffenstillstand bis zum Wochenende verkündet werden sollte.
Bislang hat keine der beiden Seiten den Beginn von Friedensgesprächen offiziell bestätigt, doch die politische Rhetorik westlicher Staats- und Regierungschefs deutet auf gewisse Fortschritte auf diplomatischer Ebene hin.

