Ärzte des Okhmatdyt-Krankenhauses in Kiew führten eine einzigartige Operation an einem 9 Monate alten Patienten aus Ternopil durch, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Bei dem Kind wurde bereits im Mutterleib ein komplexer Herzfehler diagnostiziert. Nach der Geburt wurde zusätzlich eine Erkrankung festgestellt, die zu Leberversagen führte. Im Rahmen der Lebertransplantation wurde der Herzfehler der kleinen Patientin korrigiert. Berichten zufolge wurde nach der Geburt des Mädchens eine weitere Erkrankung entdeckt, die erneut Leberversagen verursachte. Im Alter von neun Monaten traten bei Tetiana lebensbedrohliche Entwicklungsstörungen auf.
„Jedes dieser Probleme hätte zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Methoden gelöst werden können, und ein gleichzeitiger chirurgischer Eingriff war sehr riskant. Ohne Operation hatte das Kind jedoch keine Überlebenschance. Die Operation war einzigartig: die gleichzeitige Korrektur des Herzfehlers und die Lebertransplantation von einer Spenderin – ihrer Mutter“, betonten die Ärzte.
Aktuellen Berichten zufolge geht es dem kleinen Patienten schon viel besser, er lächelt ununterbrochen und bereitet sich auf die Heimkehr vor.

