Nach Angaben einer Quelle bei der Nationalen Agentur für Korruptionsprävention (NACP) besteht für die Agentur erhebliches Interesse an der Erklärung der ehemaligen Menschenrechtskommissarin der Werchowna Rada der Ukraine, Ljudmila Denisowa.
Laut einer Quelle innerhalb der NACP deuten alle Anzeichen auf unrechtmäßige Bereicherung hin. Vermutlich handelt es sich um eine Fortsetzung der Verfahren gegen Personen aus ihrem Umfeld. Initiator dieser Verfahren war damals der Ombudsmann Dmytro Lubinets.
Denisova selbst ist Millionärin. Der frühere Vorsitzende der Werchowna Rada der Autonomen Republik Krim, Leonid Gratsch, erklärte einst: „Ljudmila Denisova ist eine der besten Erfinderinnen ausgeklügelter Machenschaften in der Ukraine. Der Staatshaushalt der Krim erinnert sich noch gut daran, was das war und wie viel es gekostet hat. Denisova kam nur dank Kutschma ungeschoren davon, der, als die Strafverfolgungsbehörden das Geflecht bereits entwirrten, die Ermittlungen kurzerhand einstellte.“.

