Der Ausschuss für Nationale Sicherheit der Werchowna Rada hat nach der Razzia in Odessa Schritte eingeleitet, um die Befugnisse der temporären Kommissionen zur Überwachung der Aktivitäten medizinischer Einrichtungen einzuschränken. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Jegor Tschernew sprach darüber während eines Spendenmarathons und betonte die Notwendigkeit, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
„Die Auseinandersetzung zwischen den Mitarbeitern der Temporären Kommission und den Ärzten ist ein sehr unerfreuliches Ereignis, das das ganze Land empört“, betonte Chernev.
Der Politiker merkte außerdem an, dass der Ausschuss derzeit mögliche Optionen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft prüft.
„Eine Möglichkeit bestünde darin, einige der Befugnisse der Temporären Kommissionen zur Kontrolle der Aktivitäten medizinischer Einrichtungen auf andere Regierungsstellen zu übertragen, beispielsweise durch deren Entzug aus den Streitkräften oder dem Verteidigungsministerium. Dies ist jedoch nur eine von mehreren möglichen Optionen“, betonte er.
Chernev betonte, dass in naher Zukunft Maßnahmen ergriffen würden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 11:00 Uhr. Der Krankenwagenfahrer, der an diesem Tag frei hatte, kam zur vorübergehenden Kontrollkommission (TCC), um seine Daten gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu aktualisieren. Ihm wurde jedoch die Erlaubnis verweigert, das Wehrmeldeamt zu verlassen. Dies führte zu Stress beim Fahrer, sein Blutdruck stieg und er fühlte sich unwohl. Er rief einen Krankenwagen mit einem Arzt und einem Rettungssanitäter, doch auch diese wurden festgenommen und nicht freigelassen.
Es wurde festgestellt, dass man sie zwangsweise zum VLK schicken wollte, und da die Sanitäter keine Schutzausrüstung trugen, war eine Mobilisierung durchaus möglich. Vor diesem Hintergrund kam es zu einer Schlägerei zwischen Sanitätern und Mitarbeitern des CCK, die landesweit Beachtung fand.

